Von Granada nach Chipiona
2017.05.15 Granada – Laja – Archidona – Campillos - Ronda
Km-Stand Abfahrt: 33958
Uhrzeit Abfahrt: 11.15 Uhr
Route: Granada – Laja – Archidona – Campillos - Ronda
Km-Stand Ankunft: 34158
Uhrzeit Ankunft: 14.30 Uhr
Übernachtungskoordinaten: N 36.750804 E -5.171146
Die Nacht war schon wieder sehr laut. Der Jahrmarkt machte Remmi-Demmi bis morgens um 5 Uhr. Erst dann war Ruhe. So gesehen war Abfahrt 11.15 noch früh, aber bis 12 mussten wir sowieso verschwunden sein. Über die A92 und 40 km Landstraße fuhren wir dann nach Ronda.
Wenn sich Rainer Maria Rilke, James Joyce, Ernest Hemingway und Orson Welles in einen Ort verlieben, muss er Charakter haben. Das liegt in erster Linie an der atemberaubenden Lage auf einem Felsplateau, das noch dazu durch eine 160 m tiefe Schlucht (El Tajo) in zwei Teile geteilt ist. Drei Brücken verbinden die beiden Stadtviertel, darunter die 1793 fertiggestellte Puente Nuevo, die fast jeden Bildband über Andalusien ziert. In El Mercadillo, der Neustadt, steht die älteste Stierkampfarena (1785) des Landes mit einem kleinen angegliederten Museum. Hinter der Arena verläuft eine Promenade, die einen Blick auf die Schlucht und die Sierra de Grazalema erlaubt. La Ciudad, die Altstadt, ist geprägt von Resten der Stadtbefestigung und mehreren Adelspalästen. Von der Altstadt führt ein Pfad in die Schlucht und wieder hinauf in die malerischen Gassen des Barrio San Francisco, das seinen Ursprung zu maurischer Zeit hatte. (Aus dem ADAC Tourset)
Wir machen einen großen Spaziergang und sind erst spät zurück. Schön zu Abend essen, etwas Rotwein trinken, ein bisschen vom TV berieseln lassen und dann auch bald in die Koje.
2017.05.16. Ronda – Gaucin – Jimenna de la Fontera - Gibraltar
Km-Stand Abfahrt: 34158
Uhrzeit Abfahrt: 11.15 Uhr
Route: Ronda – Gaucin – Jimenna de la Fontera - Gibraltar
Km-Stand Ankunft: 34258
Uhrzeit Ankunft: 14.00 Uhr
Übernachtungskoordinaten: N 36.156571 E -5.355971
Für den heutigen Tag haben wir die Fahrt über Landstraßen durch die Berge gewählt. Der Affenfelsen ist unser Ziel.
Zunächst führt Elli uns durch die Altstadt von Ronda. Ziemlich eng, aber es geht. Danach geht es stundenlang mit Maximalspeed von 40 – 50 km/h durch die Berge. Eine wunderbare Landschaft. Eingebettet in die Berge sind immer wieder kleine Dörfer, die durch den weißen Anstrich der Häuser das dauernde Grün angenehm unterbrechen. Man nennt sie daher auch die „Weißen Dörfer“.
Unser Stellplatz für die Nacht ist der Yachthafen, direkt in Sichtweite des berühmten Affenfelsens. Wir machen uns per Fahrrad auf nach Gibraltar. Grenzkontrollen!!! – die spinnen die Briten. Die Straße kreuzende Landebahn des Flughafens. Keine Radwege. Drängelnde Autofahrer. Richtiges Großstadtgehabe. Wir machen ein paar Fotos und sparen uns den Rest.
Der Abend verläuft ruhig, wir trinken mit den netten Nachbarn aus Brake noch einen Rotwein und gehen dann später noch Yachten gucken. Dabei machen wir noch einige schöne Aufnahmen des beleuchteten Felsens (was für eine Stromverschwendung).
2017.05.17. : Gibraltar – Los Barrios – Tarifa – Waves Beach Bar
Km-Stand Abfahrt: 34258
Uhrzeit Abfahrt: 12.15 Uhr
Route: Gibraltar – Los Barrios – Tarifa – Waves Beach Bar
Km-Stand Ankunft: 34329
Uhrzeit Ankunft: 14.30 Uhr
Übernachtungskoordinaten: N 36.046693 E -5.639562
Gegen 10 Uhr ist es schon so warm im Womo so dass wir aufzustehen und die Tür und die Luken weit öffnen damit wir wieder annehmbare Temperatur zum frühstücken bekommen.
Wir machen noch kurz V+E bevor wir uns aufmachen um in der Nähe von Tarifa an einem schönen Strand (Surfer und Kiterparadies) mal wieder etwas auszuspannen. ´Der Blick zur afrikanischen Küste wird nur durch etwas Gischt beeinträchtigt und in ca. 14 km Entfernung sind durchs Fernglas Gebäude von Tanger zu erkennen.
Schiffe aller Größenordnungen fahren hier, wie an einer Schnur aufgereiht, in beiden Richtungen an uns vorbei.
Abends sitzen wir in der Beach Bar und lassen den Tag bei einem guten Essen und einigen guten Roten ausklingen.
Der nächste Tag ist bei mäßigem Wind schon wieder ein Highligth. Die Temperaturen liegen bei 25° und der Wind lässt einen den Sonnenbrand nicht spüren.
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Wir gammeln den ganzen Tag rum, gehen spazieren und lernen nette Leute in der Beach Bar kennen. Deutsche, welche vor einigen Jahren nach Malaga ausgewandert sind und sich hier richtig wohl fühlen (sagen sie zu mindestens).
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Am Abend ist dann doch schon etwas mehr in der Strandbar los und wir werden mit lauter, spanischer Musik beschallt. Wir überlegen ob wir nicht ein paar hundert Meter weiterfahren, bleiben aber dann doch aus Bequemlichkeit stehen und segeln dann auch bald ins Land der Träume.
2017.05.19. Waves Beach Bar – Tarifa – Barbate – Jerez de la Fontera – Chopiona
Km-Stand Abfahrt: 34329
Uhrzeit Abfahrt: 11.45 Uhr
Route: Waves Beach Bar – Tarifa – Barbate – Jerez de la Fontera – Chopiona
Km-Stand Ankunft: 34517
Uhrzeit Ankunft: 14.00 Uhr
Übernachtungskoordinaten: N 36.762032 E -6.395645
Der Wind, der sich am Donnerstag zur Freude der Surfer und Kiter, immer mehr verstärkte, ließ uns keine andere Wahl als den Standort zu wechseln. Nachdem wir einen halben Zentner Sand aus dem Womo entfernt hatten, machten wir uns auf den Weg Richtung Sevilla.
Wir landeten denn am Nachmittag in Sanlucar auf einem schönen Stellplatz (das Bild von Google ist wohl schon etwas älter) mit großzügigen Parzellen. Die Temperatur liegt bei 33° und wir wünschen uns den Wind von Tarifa zurück.
Wir haben bei der Anfahrt in einem riesigen Shoppingcenter was zum Grillen eingekauft und werden am Samstag Abend schön grillen. Der Samstag bringt wieder Temperaturen bis 35°, allerdings kommt Nachmittags etwas Wind auf. Wir liegen apathisch in unseren Stühlen und haben zu nichts richtig Lust. Halt Urlaub!
Gegen 21 Uhr fangen, wie auf Kommando, ein Großteil der Leute an ihre Sachen einzuräumen. Wir schauen im Windfinder nach und sehen Sturm 8-9 Windstärken mit Böen auf 10-11. Die Nacht wird entsprechend unruhig.
Sonntag ist vom Wind und von den Temperaturen wesentlich angenehmer und wir machen einen langen Spaziergang am Strand. Laut Windfinder sollten Wellen von 2,5 bis 3 Meter Höhe sein, die sich aber irgendwie nicht zeigen wollen.
Gegen Abend schläft der Wind dann gänzlich ein und wir können wieder draußen sitzen.


















































