Taverness - Granada
2017.05.09. Taverness – Gandia – Benissa – Alicante – Catagena - Cabo Tinoso
Wir haben genug Sonne, heute werden wir wieder ein Stück in Richtung Tabernass Wüste fahren.
Auf der Autobahn geht es Richtung Süden. In den Bergen steigt das Aussenthermometer auf 34,7° im Maximum.
Auf einer Raststätte in der Nähe von Benissa essen wir eine Kleinigkeit. Aber schon nach einer viertel Stunde ist die Innenraumtemperatur im WoMo von 29 auf 42° gestiegen. Wir wollten ja dahin wo es warm ist.
In Mazarron, in der Nähe von Catagena landen wir auf einem großen Schotterplatz. Für eine Nacht wird’s aber gehen. Den Platz hatten wir von einem Wiener Ehepaar. Er soll mitten in den Dünen liegen. Man muss ja nicht alles glauben was die Ösis für Dünen halten.
Nach einem kleinen Spaziergang essen wir in einer Pizzeria zu Abend.
Nachrichten aus Deutschland und das Wetter mit Schneefall im Osten lassen uns schaudern. Danach geht’s ab in die Koje.
2017.05.10. Mazarron - Catagena – Totana – Lorca - Taberness
Heute ist der 10. Mai 2017
Km-Stand Abfahrt: 33529
Uhrzeit Abfahrt: 10.30 Uhr
Route: Mazarron - Catagena – Totana – Lorca - Taberness
Km-Stand Ankunft: 33792
Uhrzeit Ankunft: 15.15 Uhr
Übernachtungskoordinaten: N 37.047270 E ,- 2.421100
Der kostenlose Stellplatz war ruhig, aber es sind Bestrebungen der Einwohner in Gange den Platz zu sperren. Grund ist der dass einige Experten hier 14 Tage und länger stehen und die Kanalisation zum entsorgen nutzen.
Also machen wir uns auf in Richtung Tabernass Wüste, der einzigen Wüste in Europa. ´Wir fahren von Catagena aus direkt in die Berge mit einem herrlichen Blick über die Gegend.
Später gibt es unendlich große Plantagen mit Oliven, Apfelsinen, Zitronen und weiteren Südfrüchten.
Die Zufahrt zum Stellplatz bei der Westernstadt geht durch ein ausgetrocknetes Flussbett und ist entsprechend staubig (Was ist wenn´s regnet?).
In der Stadt wird noch (mal wieder) tüchtig gebaut. Aber trotzdem ist hier alles vorhanden was in diversen Filmen benötigt wurde. Selbst ein Fort wurde hier nachgebildet. Die Indianerzelte sind zwar durch den Winter etwas in Mitleidenschaft gezogen worden, werden aber wohl bis zum Beginn der Saison wieder instand gesetzt werden.
Was hier angenehm auffällt – es gibt (noch) keine Busladungen mit Japanern und sonstigen Touristen!
2017.05.11. Taberness – Abla – La Calahorra – La Pezza - Granada
Km-Stand Abfahrt: 33792
Uhrzeit Abfahrt: 10.45 Uhr
Route: Taberness – Abla – La Calahorra – La Pezza - Granada
Km-Stand Ankunft: 33988
Uhrzeit Ankunft: 13.15 Uhr
Übernachtungskoordinaten: N 37.124769 E -3.586790
In der Nacht hat es fürchterlich gestürmt. Ich hatte schon den Gedanken Tabletten gegen Seekrankheit zu nehmen, aber irgendwann wurde es dann etwas ruhiger.
Gegen 8 wurde es dann etwas lauter als die Arbeiter ihr Tagwerk begannen. Frühstücken, nochmal zu den Pferden und dann ab die Post Richtung Granada. Nach verlassen der Wüste ging es dann auf die A92, welche uns durch eine Hochebene, immer in Sichtweite der Sierra Nevada, gen Alhambra führte.
Gegen 14 Uhr nahmen wir dann unseren Platz auf dem Campingplatz Reina Isabel in Beschlag. Der Besitzer ist ein Deutscher den es vor vielen Jahren der Liebe wegen nach Granada verschlagen hat. Um die Alhambra zu besuchen haben wir gleich bei der Anmeldung Karten reserviert. Hingehen – Kasse anstellen – Karten kaufen - läuft überhaupt nicht.
Nachmittags geht’s dann noch zum örtlichen Glücksspielautomaten, der uns nach Eingabe der richtigen Losnummer etwas Bares ausspuckte. Einen Teil davon haben wir denn gleich wieder den örtlichen Geschäftsleuten vermacht.
2017.05.12-13 Erholung auf Camping Isabel
Die erste Nacht in Granada war regnerisch und kühl. Am Morgen sind lediglich 8° und Frühstück ist im Womo ( mit dicker Jacke). Wir hatten uns bei der Ankunft in die Brötchenliste mit 2 Croissant und 1 Brot eingetragen. Die Croissant so groß wie ein Dessertteller und entsprechend sättigend. Mehr wie eins war wirklich nicht drin.
Danach gehen wir aus lauter Langeweile nochmal zum einkaufen und kommen gerade vor dem großen Schauer wieder ins WoMo zurück ohne nass zu werden. Scheibenreinigung ist angesagt! Auf die noch nasse Windschutzscheibe kommt Insektenentferner und danach haben wir wieder freien Durchblick.
Den Rest des Tages verbringen wir mit lesen, essen und rumgammeln. Am Spätnachmittag kommt die Sonne wieder hervor und es wird von den Temperaturen her angenehmer. Ebenso gibt es in der Nachbarschaft ab Nachmittag einen Lärm wie von einer Riesenfete mit Musik und Gesang und Böllerschüssen.
Als ich gegen Mitternacht in die Koje krieche ist der Krach nicht viel leiser geworden aber irgendwann folge ich Angelika ins Reich der Träume. ´Die Nacht war unruhig. Bis morgens um 5 Uhr kam mal mehr, mal weniger laute Musik vom Festplatz. Aus dem Grund haben wir dann auch bis nach 10 Uhr geschlafen.
Nach dem Müslifrühstück ging es dann zum Schwimmbad. Schwimmen und sonnenbaden bei angenehmen 25° Luft- und 20° Wassertemperatur. Nach der Mittagsruhe machten wir uns mal auf den Weg um die Lärmquelle zu erkunden. Ein für dieses Dorf relativ großer Jahrmarkt mit diversen Fahrgeschäften und 3 oder 4 großen Festzelten. Hier feiert wohl halb Andalusien, denn der Lärm kann nicht von den paar Peoples kommen, die in La Zubia wohnen. Was angenehm auffällt – es gibt außer einigen Süßigkeitsständen keine Fressbuden.
Abends sind wir in die platzeigene Gaststätte zum essen gegangen. Echt preiswert hier, Paellia für 2, 2 Rotwein und 2 Bier für 21,00€ zzgl. Trinkgeld in Höhe von 2,50€.
´Wir gehen früh in die Koje weil wir am Sonntag auf die Alhambra wollen.
2017.05.14 Besuch der Alhambra
Die Nacht war wieder unruhig. Wenn Andalusien feiert, dann richtig dolle! Gegen 8 geht der Wecker. Frühstücken, duschen und dann ab zur Alhambra zur ausführlichen Besichtigung
Wikipedia sagt dazu:
Die Alhambra [aˈlambɾa] ist eine bedeutende Stadtburg (kasbah) auf dem Sabikah-Hügel von Granada in Spanien, die als eines der schönsten Beispiele des maurischen Stils der islamischen Kunst gilt. Die Alhambra ist eine der meistbesuchten Touristenattraktionen Europas und seit 1984 Weltkulturerbe. Die Burganlage ist etwa 740 m lang und bis zu 220 m breit. Im Osten ist ihr der Sommerpalast Generalife vorgelagert.
Wir haben uns das Weltkulturerbe angeschaut und sind begeistert. Wer jemals nach Andalusien kommt darf sich diese Attraktion nicht entgehen lassen! Alle Infos auf Wikipedia







































































