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2020.08.24. Norwegen 6. Woche

6. Woche Norwegenrundfahrt

2020.08.24. (Montag)  Berkak – Opdahl – Dombas – Ringebu – Krekke Rastepladds

Km Abfahrt: 35996

Gefahren Km: 240

Uhrzeit Abfahrt: 10:45

Übernachtungskoordinaten:

N 62.8393282 O 10.0199666

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WC entleert

 

 


 

Die Nacht ist verdammt kalt. Morgens sind man eben 8 Grad im Wohnmobil. Das Außenthermometer hat 4 Grad auf der Anzeige. Da die Sonne durch die Bäume zu sehen ist beschließen wir unser Frühstück ein paar km weiter in der Sonne einzunehmen- Wir brauchen gar nicht weit zu fahren als wir einen leeren Kontrollplatz für LKW finden der voll in der Sonne liegt. Frühstück ist gesichert und mit Hilfe der Sonne und der Heizung haben wir schnell kuschelige 22 Grad im WoMo.

 

Es geht weiter auf der E6 durch die wunderbare Landschaft. Die Straße auf das Fjell zieht sich in die Länge und oben beschließen wir unseren restlichen Kaffee zu trinken. Der Spaziergang ist nicht sehr lang weil mal wieder Regen ins Haus steht. Wir sind ungefähr auf 1000 m Höhe und bei 6 Grad kann man in den Regentropfen Schneekristalle erahnen. Die hier frei lebenden Moschusochsen konnten wir hier auf den Chip bannen.

 

Es geht kilometerweit  bergab und in Ringebu ist noch eine Stabkirche mit rotem Dach anzuschauen. Danach geht es nach ein paar Kilometern auf unseren Übernachtungsplatz am Losna See. Wir sitzen noch etwas in der Sonne aber lange halten wir das da nicht aus da ein kalter Wind von den Bergen weht.

 

2020.08.25. (Dienstag)  Krekke –  Mjösa See -  Kongsberg – Hedda – Hjartdal

Km Abfahrt: 36236

Gefahren Km: 319

Uhrzeit Abfahrt: 10:15

Übernachtungskoordinaten:

N 59.603036 O 8.716770

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Abends haben wir noch schöne Bilder in der Dämmerung gemacht und ehe wir uns dreimal umgedreht hatten war es schon wieder Aufstehzeit.

 

Es geht weiter auf der E6 Richtung Heddal, wo wir die älteste Stabkirche Norwegens besuchen. Schon ein imponierendes Bauwerk welches da schon seit Jahrhunderten steht. Aber auch die Kornspeicher die immer wieder am Wegesrand stehen sind schon etwas älter.

 

Der Übernachtungsplatz liegt noch ein paar Kilometer weiter auf der E134 und ist wohl erst vor kurzem fertiggestellt worden. Es sieht hier alles noch so neu aus. Leider hab ich meine Angel vergessen sonst hätte es Abends Fisch gegeben. Zu guter letzt noch das in Norwegen wohl weitverbreitetste Hinweisschild. Wir haben es auf jedem 2 Platz gesehen. Laut überlieferten Aussagen gab es sowas früher nicht.

 

2020.08.26. (Mittwoch)  Rastplatz Hjartdal – Ulefoss - Larvik

Km Abfahrt: 36236

Gefahren Km: 134

Uhrzeit Abfahrt: 11:00

Übernachtungskoordinaten:

N 59.0503236 O10.0268624

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WC entleert

Frischwasser gebunkert

Grauwasser entleert


 

Kaum haben wir den Rastplatz verlassen fahren wir in einen ca. 10 km langen Tunnel. In der Mitte – wie gehabt – ein blau ausgeleuchteter Rastplatz. Leider hatten wir keinen Bedarf schon wieder zu rasten.

 

Nach dem Tunnel der 183.te Wasserfall (hoffentlich hab ich mich nicht verzählt – dann wäre das gelogen) und ein spiegelglatter See. 

 

Wir ent- und versorgen ein letztes mal in Norwegen denn morgen geht unsere Fähre von Larvik nach Hirtshals.

 

Gegen 14 Uhr kommen wir in Larvik auf unserem Übernachtungsplatz an uns machen noch etwas die Stadt unsicher! Nach einem ca. 100 m Höhenwechsel auf einer Straße mit mindestens 30% haben wir uns eigentlich einen Kaffee verdient. Aber für eine Tasse Kaffee und ein Stück Torte dann knapp 15 € löhnen (pro Person) verzichten wir und holen noch etwas schönes zum Abendbrot ein.

 

Die Fußgängerzone ist zwar schön, aber auch hier fehlen wohl die Kreuzfahrtouristen. Mit künstlichen Bäumen haben es die Larviker, es gibt nicht nur Blechbäume sondern auch Baumrutschen. 

 

Nach dem Abendbrot geht es noch ein bisschen ans Wasser

 

2020.08.27. (Donnerstag)  Larvik - Hirtshals

Km Abfahrt: 36689

Gefahren Km: 7

Uhrzeit Abfahrt: 14:30

Übernachtungskoordinaten:

N 57.595876 O 9.986638

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Bis gegen 5 Uhr war die Nacht in Ordnung. Dann fuhren gefühlt alle ¼ Stunde ein Zug durch unser Schlafzimmer. Mal von Rechts nach Links (Richtung Kristiansand) und mal von Links nach Rechts (Richtung Oslo). Irgendwann hatten wir uns daran gewöhnt und dösten noch so ein bisschen vor uns hin bevor gegen 8 Uhr eine Armada von Motorradfahreren auf der anderen Seite Radau machte. Da dieser Lärm um 8 schlagartig verstummte nehmen wir an dass auch die letzten Nachzügler im Büro gelandet waren.

 

Den Vormittag nutzten wir um uns noch ein paar alte Häuser anzuschauen. Gegen 15 Uhr standen wir dann in der Abfertigungsspur der Fähre nach Hirtshals.

 

Zum Abendbrot haben wir uns das große Büfett an Bord gegönnt und als wir in Hirtshals ankamen waren wir ganz schön satt. 

 

Unser Stellplatz direkt zwischen zwei Windrädern an der Mole war dann schnell erreicht und da kaum Wind ging war es die Nacht auch relativ ruhig.

 

2020.08.28. (Freitag)  Hirtshals – Lökken – Lemvik - Langerhuse

Km Abfahrt: 36696

Gefahren Km: 235

Uhrzeit Abfahrt: 10:15

Übernachtungskoordinaten:

N 57.595889 O 9.986639

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WC entsorgt

Grauwasser entsorgt

 


 

Gegen Morgen wurde der Wind stärker und folgerichtig die WKA lauter. Also auf in die Puschen und nochmal entsorgen und dann Richtung Lemvik. Kleinen Stadtrundgang und dann zum Übernachtungsplatz in der Düne nach Langerhuse

 

Auch in Dänemark ist es mit 16 Grad nicht gerade warm und der immer wieder einsetzende Regen lässt das Wetter auch nicht angenehmer erscheinen.

 

2020.08.30. (Samstag)  Langerhuse – Varde – Süderlügum – Husum - Zuhause

Km Abfahrt: 36931

Gefahren Km: 335

Uhrzeit Abfahrt: 10:15

Übernachtungskoordinaten:

Zuhause

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Der Blick aus dem Fenster lässt uns zu dem Entschluss kommen heute doch noch die letzten KM nach Hause zu fahren. Die Wolken und der Regen haben es heute in sich. Immer wieder pladdert es und ich denke wenn wir zu Hause sind wird das WoMo wohl sauber sein.

 

In Söndervig gibt es eine Umleitung, wir verpassen die ausgeschilderte Route und brettern auf einmal mitten durch die Fußgängerzone…… Die wenigen Fußgänger springen mit schreckgeweiteten Augen an die Seite!

 

Auch in Varde verpassen wir einen Abbieger und fahren mitten durch die fast ausgestorbene Innenstadt. An der Grenze in Saed stehen auf der deutschen Seite hunderte von Autos vor der Kontrolle (die Dänen waren einkaufen). Wir fahren noch kurz zum Grenseshop machen aber schnell wieder kehrt als wir die langen Schlangen vor den Geschäften sehen. Schnell noch tanken und dann die letzten 100 km in Angriff genommen.

 

Der Regen wird immer weniger und als wir zuhause ankommen bricht auch mal die Sonne durch die Wolken. Unsere Norwegenreise ist beendet und nun stehen in den nächsten Tagen Aufräumungs- und Reinigungsarbeiten an.

 

Bis zu unserer nächsten Fahrt wird es wohl noch etwas dauern.