Reisebericht 12. Woche Skandinavien
2019.07.15 (Montag) Vimmerby – da war doch was
Nyköping – Norköping - Linköping – Vimmerby – Hultsfred – Stora Hammersjö
Km Abfahrt: 25777
Gefahrene Km: 239
Uhrzeit Abfahrt: 09:15
Übernachtungskoordinaten:
N 57.455746; O 15.72458
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Frischwasser
Ab 7 Uhr kamen die Einheimischen um in den angrenzenden Büros und Betrieben ihre Arbeit aufzunehmen. Leider waren die Parkplätze (bis auf 4) alle von Womos belegt. Wir können uns vorstellen dass da einige ziemlich sauer waren!
Also frühstücken, Wasser tanken und los. Wir fahren nach Vimmerby, nicht um das Pippi Langstrumpf Spektakel zu erleben, sondern um uns die Stadt anzuschauen. Wie viele schwedische Kleinstädte, nett und voll mit Turis.
Für die Nacht geben wir viel Geld aus, 60 SEK um auf einem Naturcampingplatz inmitten der Natur zu ruhen. Eins hat es, kein Netz (nur 2 G) kein TV und absolute Ruhe. Als am späten Abend dann auch noch Regen einsetzt gehen wir Heia machen.
Was uns hier in der Natur auffällt, es sind keine Vögel zu sehen geschweige denn zu hören und Mücken gibt es auch nicht. Schon verwunderlich.
2019.07.16 (Dienstag) Kostas Outlet – wir werden Glas kaufen
Stora Hammersjö – Malala Elch Park – Norhult – Kosta Outlet – Växjoe - Älmhult
Km Abfahrt: 26016
Gefahrene Km: 231
Uhrzeit Abfahrt: 11:15
Übernachtungskoordinaten:
N 56.549356; O 14.161095
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WC entsorgt
Trotzdem haben wir gut geschlafen und zum Frühstück scheint wieder die Sonne. Wir wollen uns heute im Kostas (Glasbläserei) Outlet einige schicke Glaswaren zulegen – aber vorher müssen wir noch zu einem Elchpark. Nicht um Elche zu fotografieren sondern ein Käppi für Jonna zu kaufen. Ein Elch musste unbedingt darauf sein. Ihr Käppi wurde auf einem Spielplatz geklaut und Jonna ermahnt ihre Oma nicht mit dem Käppi auf einen Spielplatz zu gehen (lach)
Vom Elchpark geht es dann weiter Richtung Kosta Outlet. Als wir unterwegs noch eine Raststätte besuchen entsorgen wir gleich nochmal unser WC. Kurze Zeit später fahren wir auf den Outlet Parkplatz und suchen uns einen guten Platz – wir wollen hier wohl über Nacht bleiben. Im Outlet suchen wir die Glaswaren – ei wo sind sie denn? Alle mögliche Klamottenshops sind in einer großen Halle mit mehreren Stockwerken durch die man durchmuss um in den Glasshop von Kostas zu kommen. Wir finden das ganz schön irreführend und finden im Glasshop einige schöne Stücke. Zwei Wiskeygläser für umgerechnet knapp 100 €uro statt wie zum ausgewiesenen Normalpreis von 128 Euro. Die haben sich bei dem Rabatt ganz schön verausgabt. Nachdem wir dann einen Prospekt über Kostas Shopping näher ansehen fällt es uns wie Schuppen von den Augen. Kostas hat eine Gelddruckmaschine erfunden. Hier nur einige Zweige – Kostas Shopping – Kostas Bodo Art Hotel – Kostas Art Restaurant – Kostas Boda Art Hotel Spa – Kostas Boda Art Glasbar – Kostas Brasserie 1742 – Kostas Lodge Spa Camping - Kostas Womoplatz. Und bei allen wird es richtig teuer. Wir sind schnell wieder weg ohne Glaswaren und fahren nach Älmhult ins IKEA Museum welches die Entwicklung der IKEA Läden aufzeigt.
Die Nacht verbringen wir auf dem IKEA Parkplatz um morgen früh das IKEA Büffet für umgerechnet 5,95€ pro Person zu uns zu nehmen.
2019.07.17 (Mittwoch) Ausflug nach Ullared
Älmhult - Lidhult – Ullared – Lidhult - Älmhult
Km Abfahrt: 26247
Gefahrene Km: 274
Uhrzeit Abfahrt: 11:30
Übernachtungskoordinaten:
N 56.552597; O 14.133983
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Getankt 9,12 l/100 km
8 Uhr 30 Minuten. Der Wecker bimmelt zum IKEA Frühstücks Büffet. Wir nehmen unser Frühstück also außer Haus – äh Womo – ein. Danach mal wieder ein Bummel durch ein schwedisches IKEA. Macht Spaß die europäischen Preise zu vergleichen. Vom Gefühl her ist der Schweden IKEA in einigen Positionen günstiger wie in Old Germany. Naja wie man es sieht.
Danach fahren wir nach Ullared zum Größten Kaufhaus Europas! Alleine 82 Kassen! Rund 2 Hektar (20.000 m²) Grundfläche und rund 15.000 Einkaufswagen für den großen Einkauf. Die Preise sind auf niedrigen Niveau und Sonderangebote an jeder Ecke. Wir kaufen nur ein paar benötigte Lebensmittel und bezahlen an Kasse 80! Als wir wieder zum WoMo wandern überschlagen wir die Anzahl der parkenden Fahrzeuge. Schätzungsweise 10.000 PKW und 500 Womo Parkplätze
Nach dem Besuch buche ich unsere Schiffspassage Malmö – Travemünde. Für eine 9 Stündige Seefahrt bezahlen wir 111 € und unser Womo kommt auch noch mit. Wir sind also am 23. Juli spät Abends in Travemünde und werden am 24 irgendwann zu Hause aufschlagen (Hoffentlich gibt es eine ruhige Überfahrt)
2019.07.18 (Donnerstag) Weiter nach Öland
Älmhult – Linne Rasult – Växjö – Kalmar – Öland - Karlevistenen
Km Abfahrt: 26521
Gefahrene Km: 204
Uhrzeit Abfahrt: 10:15
Übernachtungskoordinaten:
N 56.607092; O 16.44146
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WC entsorgt
Frischwasser gebunkert
Gegen acht ist die Nacht zu Ende! Wir sind so viel Lärm von der angrenzenden Straße gar nicht mehr gewohnt. Also Frühstücken und los. Zunächst fahren wir nach Linne Rasult. Dort gibt es einen Bauernhof zu besichtigen der noch in den Ursprüngen wie vor der großen Landwirtschaftsreform betrieben wird. Alles ziemlich naturbelassen und mit viel Handarbeit bewirtschaftet. Zum Abschluss genießen wir zur Mittagszeit Kaffee und selbst gebackenen Kuchen im Gartenrestaurant. Lecker!
Danach geht es weiter Richtung Kalmar. Eigentlich wollten wir dort übernachten aber alle Plätze sind zeitlich auf 4 oder 6 Stunden begrenzt. Das reicht dann gerade zu einer Stadtbesichtigung. Und wir haben es doch wieder getan – eine Kirche besichtigt. Und es hat sich gelohnt! Der Dom von Kalmar ist wirklich sehenswert. Da unsere Barreserven bis auf wenige Schwedenkronen geschrumpft sind muss ich mal wieder den Geldautomaten bearbeiten. Aber irgendwie mag der meine VISA nicht. Erst beim 3. Bankomaten haben wir endlich die goldene Serie.
Weiter geht es zum ent- und versorgen und dann über die lange Brücke auf die Insel Öland. Wir fahren durch Fjärestaden und denken wir sind in Büsum oder St. Peter Ording. Massen an Autos, Wohnmobilen uns Menschen. Wir haben bedenken dass wir für die Nacht ein stilles Örtchen finden aber schon am Runenstein Karlevistenen können wir es uns auf dem Parkplatz bequem machen.
Zum Abendbrot gab es das schwedische Nationalgericht – Pittipan – Kartoffelwürfel mit Schinken und einer leckeren Soße aus dem Gefrierfach. Auch lecker! Hier wird es schon wieder richtig dunkel und als wir uns gegen 12 in die Koje begeben leuchtet durch die Dachluke der schwedische Sternenhimmel.
2019.07.19 (Freitag) Öland ist garnicht öde
Karlevistenen – Mörbylänga – Natureum Ottenby – Össby – Triberga – Sandby
Km Abfahrt: 26725
Gefahrene Km: 103
Uhrzeit Abfahrt: 11:45
Übernachtungskoordinaten:
N 56.553734; O 16.64058
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Wirklich ein schöner Parkplatz am Runenstein. Bis zum dunkelwerden kommen immer wieder Leute die sich den Stein angucken. In der späten Dämmerung kommt noch ein schwedischer VW Bus aus dem 2 Erwachsene und 3 Kinder quellen. Es sieht so aus als wenn die sich mit Zelt häuslich einrichten wollen für die Nacht; aber anscheinend gefällt es Ihnen hier nicht.
Die Nacht ist – wie sollte es anders sein – ruhig und erholsam. Nach dem Frühstück (na was wohl) und einem längeren Erfahrungsaustausch mit dem schwedischen Womonachbar geht es dann an die Südspitze der Insel. Außer viel Natur gibt es Seehunde die sich auf den Felsen vor dem Leuchtturm sonnen. Der Leuchtturm soll der höchste Schwedens sein, aber nirgends steht wie hoch er ist!
Überall auf der Insel stehen diese kleinen Bockwindmühlen. Auf dem Weg an der Ostküste der Insel Richtung Norden suchen wir nach einer Übernachtungsmöglichkeit. Angelika findet die auf dem Parkplatz zu einer Ausgrabung. Ein Riesenplatz mit einer Dixi Toilette und einem kleinen, steinigen Sandstrand. Die Anzahl der Übernachtungsgäste kann man wirklich an einer Hand abzählen und so ist ausser dem rauschen der Wellen nicht viel zu hören.
Nach dem freitäglichen Krimiabend geht’s dann – es gibt hier wirklich wieder eine länger währende Nacht – in die Falle.
2019.07.19 (Samstag) Noch einen Tag in der Sonne
Sandby Fornborg
Wir werden durch die Sonne geweckt und die Wetterapp sagt dass es heute bis zu 25 Grad warm werden soll. Also verzichten wir auf die weitere Besichtigung der Insel und machen einen Tag Strandurlaub auf dem Rasen. Nach dem Frühstück werden die Stühle aus ihrem dunklen Versteck geholt und auf der dem Wind abgewandten Seite platziert. Herrlich! Angelika schnackt mit den Zeltnachbarn aus Münster und ich mach das bisschen Haushalt. Als die zweite Kanne Kaffee fertig ist kommen die Beiden rüber zu uns und es wird geschnackt was das Zeug hält. Ehe wir uns versehen ist der Tag fast rum und wir haben einiges an roter Haut mehr.
Der Abend ist lang, es gibt viel zu erzählen, und erst als der Tau der Nacht über uns ausgeschüttet wird verziehen wir uns ins Womo und in die Koje.
2019.07.21 (Sonntag) Auf nach Ystad
Sandby Fornborg – Fjärestaden – Kalmar – Karlshamn – Kristianstad - Ystad
Km Abfahrt: 26828
Gefahrene Km: 322
Uhrzeit Abfahrt: 13:15
Übernachtungskoordinaten:
N 55.425965; O 13.766414
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WC entsorgt
Die Wetterapp sagt uns beim Frühstück Schauer voraus. Ideales Wetter um uns weitere Schauplätze auf der Insel anzuschauen. Aber es kommt anders als wir denken. Als wir zur Entsorgung fahren stehen auf der Gegenfahrbahn hunderte Fahrzeuge im Stau die alle über die Brücke wollen. Da wir heute noch nach Ystadt wollen verzichten wir auf weitere Besichtigungen und reihen uns kurz vor der Sundbrücke in den Stau ein. Bis wir in Kalmar sind vergehen rund 1,5 Stunden und es geht ohne weiteren Aufenthalt weiter nach Ystad.
Da wir dort erst spät ankommen können wir unsere Freude nicht in Worte ausdrücken dass wir noch einen Übernachtungsplatz auf einem Parkplatz finden. Wenn wir heute für jedes WoMo was uns entgegenkam 10€ bekommen hätten, könnten wir uns ein WoMo für 100.000 € kaufen. Aber wir haben ja eins und schlafen leicht schräg stehend ein.















































































































