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6.Woche - Der Sommer ist zurück

Reisebericht 6. Woche Baltikum

2019.06.03 (Montag) 2. Tag Riga

 

Wir haben gestern noch nicht genug gesehen. Deshalb machen wir uns nach dem Frühstück wieder auf in die City von Riga. Den Weg über die Brücke kennen wir ja schon. Eine Abkürzung haben wir auch gefunden der den Weg um einige Meter abkürzt.

 

Zunächst gehen wir durch den Kronwalda Park in Richtung Jugendstil Centrum. Hier gibt es einige Dutzend gut renovierter Häuser zu bestaunen. In früheren Zeiten war rund ein Drittel der Häuser im Jugendstil erbaut.

 

Danach geht es weiter durch die Esplanade zum Freiheitsdenkmal, dem Symbol der Unabhängigkeit Lettlands und Rigas.

 

Wir marschieren Richtung Rathausplatz und zu dem Schwarzhäupterhaus. Unterwegs haben wir gegen den knurrenden Magen noch etwas zu uns genommen und ein anständiges Rigaer Bier getrunken.

 

Der Pulverturm und ein Stück alte Stadmauer werden besichtigt bevor wir durch das Schwedentor in einer kleinen Gasse der Rigaer Altstadt verschwinden.

 

Die Häuserzeile „die drei Brüder“ ist z.T. aus dem 15. Jahrhundert und damit das älteste Haus in Riga. 

 

Der Weg zum Womo zieht sich, aber nach Besuch des Supermarktes haben wir noch etwas Proviant für den Marsch. Gegen 19 Uhr sind wir dann wieder am Womo und schließen den Tag mit etwas sonnenbaden und einem schönen Roten ab.

 

2019.06.04 (Dienstag) Zum Gauja Nationalpark

Riga -  Sigulda -  Ligatne – Gauja Nationalpark

Km Abfahrt: 20091

Gefahrene Km: 115

Uhrzeit Abfahrt: 12:15

Übernachtungskoordinaten:

N 57.244397; O 25.003131

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WC entsorgt

Frischwasser


 

Frühstück, duschen, WoMo aufräumen und reisefertig machen. Angelika ist außer Gefecht gesetzt. Der Handballen und der Arm sind fürchterlich angeschwollen. Auch das Knie hat bei dem Sturz gestern etwas abbekommen.

 

Wir fahren also nach Riga in die Klinik und lassen das untersuchen. Das Röntgenbild zeigt, dass nichts gebrochen ist. Schmerztabletten und Salbe sowie ein Kühlpad wird in der nächsten Apotheke besorgt und erst gegen 15:30 geht es weiter zu unserem heutigen Übernachtungsplatz. Der Parkplatz von Park 4 night als super beschrieben darf inzwischen nicht mehr zum übernachten genutzt werden. Wir fahren also ein Stück die Straße weiter und verbringen die Nacht auf einem asphaltierten Platz. Es sieht aus als wenn hier mal ein Parkplatz war! Neben uns steht ein California Camper der wie wir ebenfalls mit Park 4 night navigiert.

 

2019.06.05 (Mittwoch) Ab an die Ostsee zum baden 1. Tag

Gauja Nationalpark – Sigulda – Krustini – Dunte – Salacgriva – Lemme

Km Abfahrt: 20206

Gefahrene Km: 151

Uhrzeit Abfahrt: 11:30

Übernachtungskoordinaten:

N 57.84218; O 24.373506

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Wir werden wach als unser Platznachbar das weite sucht (dabei gibt’s hier gar keine Mücken). Müslifrühstück, einige Becher Kaffee und es kann weitergehen. In Sigulda kaufen wir noch ein bisschen ein und dann auf direktem Weg an die Ostsee. Die Temperatur bewegt sich auch heute wieder knapp über 30 Grad und es geht kein Lüftchen.

 

Der Campingplatz den Eule ausgesucht hat liegt in einem Pinienhain und ist absolut kostenlos. Wenn das so weitergeht in Estland sind wir absolut zufrieden. Wasser kann man hier mit einer Handpumpe aus der Tiefe fördern, wenn man die Toiletten nutzt, plumpst es etwas und ansonsten gibt es hier nur herrliche Ruhe.

 

Als es abends etwas kühler wird machen wir noch einen Strandspaziergang. Danach wird bei einem Roten noch der Bericht geschrieben und ehe wir uns versehen ist es schon wieder Schlafenszeit.

 

2019.06.06 (Donnerstag) Ab an die Ostsee zum baden 2.Tag

 

Der heutige Tag ist zum faulenzen vorgesehen. Wir bleiben am heute noch an dieser schönen Ecke und verschieben die weiterreise auf morgen. Viel zu sagen bzw. schreiben gibt es nicht und Bilder haben wir auch nur ein paar gemacht. Die Sonne meint es gut mit uns und die Temperaturen steigen auf über 30 Grad.

 

Am frühen Abend gibt es noch ein kleines Gewitter welches aber keine wirkliche Abkühlung bringt. Wir sitzen lange draußen wobei wir die Mücken mit OFF vertreiben.

 

2019.06.07 (Freitag) Weiter an der Ostsee, Richtung Saarema

Lemme - Pärnu – Töstamaa – Matsiranna Camping

Km Abfahrt: 20357

Gefahrene Km: 122

Uhrzeit Abfahrt: 11:00

Übernachtungskoordinaten:

N 58.372318; O 23.736721

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WC Entsorgung


 

Wir stehen nicht in der Morgensonne (so ein Pinienwald hat auch Vorteile) und sind beim Frühstück deshalb noch nicht am schwitzen. Zunächst wollen  wir heute in die Sommerhauptstadt Estlands (Pärnu). Wir parken direkt am Wasser und machen uns auf zur Besichtigungstour. Zur Info; Pärnau gehörte einst zu Litauen, Polen, Schweden, Deutschland und auch Russland. Erst 1918 wurde es estnisch und 1944 schon wieder russisch.

 

Wir schauen bei der orthodoxen Katharinenkirche vorbei, erleichtern die Touristinfo um Informationen über die Insel Saarema (unser nächstes Ziel) bevor wir durch die schöne Fußgängerzone in Richtung Elisabethkirche taumeln (ein Thermometer zeigt 33 Grad an). Das barocke Tallinner Tor zeigt von der Wehrhaftigkeit dieser Stadt. Im 19. Jahrhundert war Pärnau ein berühmter Kurort (7 km Sandstrand) von dem heute noch einige schöne Villen zeugen.

 

Nach der Besichtigungstour kühlen wir uns in einem Einkaufszentrum ab und fahren dann im viel zu heißen WoMo weiter an unser heutiges Übernachtungsziel. Es ist wieder ein kostenloser Campingplatz im Pinienwald, direkt am schönen Ostseestrand.

 

2019.06.08 (Samstag) Auf die Insel Saaremaa

Matsiranna Camping – Fähre Saaremaa - Kuressaare

Km Abfahrt: 20479

Gefahrene Km: 165

Uhrzeit Abfahrt: 10:45

Übernachtungskoordinaten:

N 58.244324; O 22,482519

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Wasserversorgung


 

Es kommt wie es kommen musste! Am späten Abend kommen immer mehr einheimische Autos. Es wird Feuer gemacht. Musik gemacht. Und gesoffen bis die Balken krachen. Die Esten können das genauso gut wie die Letten. Irgendwann in der Nacht wird es dann endlich ruhig und man kann, wenn auch leicht eingeräuchert, schlafen. Am morgen werden wir durch einen Hustenreiz geweckt. Irgendeiner von den Saufbrüdern versucht das Feuer anzufachen. Aber außer Qualm wird nichts produziert. Den Kaffee werden Sie sich wohl verkneifen. Wir geben jedenfalls nichts ab!

 

Nach unserem Qualitätsfrühstück machen wir uns auf den Weg zur Fähre um für 15 € überzusetzen nach Saarema. Wir fahren auf der Insel Muhu lt. Reiseführer zu einer Sehenswürdigkeit. Eine alte Hafenanlage. Hmmm…

 

Weiter zum Freilichtmuseum mit alten Fischerhäusern. Mehrmals hab ich mir an den niedrigen Türen den Kopf gestoßen! Die waren schon ganz schön klein, die Fischer! Am WC gibt es einen Außenwasserhahn wo wir in Windeseile 120 Liter leicht mooriges Wasser bunkern.

 

Der Meteoritenkrater in Kaali ist mit 105 bis 110 m Durchmesser vor ca. 3500 bis 4000 Jahren entstanden.

 

Danach geht es auf einen Parkplatz in Kuressaare (deutsch Arensburg) wo wir die Nacht verbringen wollen. Am Abend gibt es wieder ein kleines Gewitter welches ein bisschen Abkühlung bringt.

 

2019.06.09 (Sonntag) Kuressare und weiter zum Pfingstplatz

Kuressaare -  Köljala - Laevnina

Km Abfahrt: 20644

Gefahrene Km: 44

Uhrzeit Abfahrt: 14:00

Übernachtungskoordinaten:

N 58.376906; O 22,948923

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Die Nacht kommt Wind auf und da wir dicht an Bäumen stehen hört man immer wieder die Blätter an der Dachhaube rascheln. Wir werden wach als unser Platznachbar sein Auto in die Sonne fährt. Wahrscheinlich muss er noch die Sachen trocknen die gestern beim Regenspaziergang nass geworden sind.

 

Wir haben heute ein Pfingstfrühstück mit allen Schikanen und machen uns anschließend auf den Weg um die Burg und die Stadt zu erkunden. Offen hat fast nichts und überall in der Stadt wird noch gebaut.

 

Auf dem Weg zu unserem Übernachtungsplatz schauen wir noch eine ziemlich verfallene Kirche an. Vielleicht macht ja die EU dafür mal ein bisschen Geld locker um diese an sich schöne Kirche zu renovieren.

 

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