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1. Woche - Wir fahren Richtung Osten

Bericht über die erste Woche

2019.04.29 (Montag) Es geht endlich los

Westküste – Osterrhönfeld – Rothenhuser Fährhaus – Parkplatz Beckerwitz

Km Abfahrt: 15938

Gef. Km: 255

Uhrzeit Abfahrt: 13.15

 Koordinaten:N, O

53.94110,11.3166

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Seid Samstag sind wir startklar aber können nicht los weil wir am Montag noch einen Termin in der Werkstatt haben. Die jährliche Dichtigkeitsprüfung steht an und soll vor der großen Reise noch durchgeführt werden.

 

Es wird also noch am Montag die Fahrräder verladen und der Wassertank mit gutem Westküstenwasser (kein Salzwasser) aufgefüllt. Dann geht es los Richtung Werkstatt wo wir dann erst mal den Kaffeevorat der selbigen leeren. Nach ca. anderthalb Stunden geht’s dann Richtung Osten. Da es später geworden ist als wir geplant haben, nehmen wir ausnahmsweise mal die Autobahn um etwas Zeit herauszuholen. In Groß Sarau machen wir erstmal eine kleine Pause um etwas zu essen. Frühstück war um 8 Uhr und inzwischen haben wir schon fast 18 Uhr.

 

Nach der Stärkung geht’s dann weiter Richtung Beckerwitz! Hier haben wir in 2011 schon mal mit unserem 1. Willy eine Nacht gestanden und haben den Platz in guter Erinnerung.

 

Gegen 19:30 kommen wir dort an und machen erst mal einen kleinen Spaziergang an der Steilküste entlang. Die Sonne verzieht sich bald hinter den Horizont und wir sehen zu dass wir ins Womo kommen da es jetzt recht schnell sehr kühl wird.

 

2019.04.30 (Dienstag) Weiter die Küste entlang

Parkplatz Beckerwitz -  Wismar – Rostock – Ribnitz-Damgarten

Km Abfahrt: 16193

Gef. Km: 101

Uhrzeit Abfahrt: 10:45

Koordinaten:

N 54.2453; O 12.423

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Die Nacht war ganz schön kalt -  morgens waren -22 Grad auf dem Thermometer – (Temperatur im Tiefkühlfach) aber als die Sonne raus kommt sind ganz schnell wieder über 10 Grad.

 

Heute wollen wir ein weiteres Stück Richtung Osten. Wir haben uns als nächsten Übernachtungsplatz ein kostenpflichtigen Stellplatz in Ribnitz-Damgarten rausgesucht und kommen nach der Passage von Wismar (hatten wir uns schon mal angesehen – sehr schöne Altstadt) und Rostock  gegen 14 Uhr auf dem Stellplatz an. Das Bernsteinmuseum steht auf dem Programm und wird als sehr interessant eingestuft. Es gibt hier sehr viel Wissen über die Entstehung und Gewinnung von Bernstein in den baltischen Ländern. Auch sind viele sehr schön gearbeitete Schmuck- und Gebrauchsgegenstände ausgestellt. Da das Bernsteinmuseum in einem alten Kloster untergebracht ist haben wir auch gleich noch in die Kirche geschaut.

 

Die Fahrräder stehen sicher angekettet auf dem Marktplatz und der Rückweg geht am Hafen entlang zum Stellplatz. Leider hat sich inzwischen die wärmende Sonne verzogen. Trotzdem sitzen wir noch für eine gute Stunde vorm Womo und verziehen uns erst nach drinnen als ein kalter Wind dazukommt.

 

2019.05.01 (Mittwoch) Weiter in den Osten

Ribnitz-Damgarten - Born -  Stralsund -  Wolgast – Usedom – Bansin - Swienemünde

Km Abfahrt: 16294

Gef. Km: 213

Uhrzeit Abfahrt: 11:15

Koordinaten:

N53.91500; O14.3034

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WC Entsorgung


 

Wir machen uns nach Entsorgung des WC auf den Weg Richtung Polen. Zunächst fahren wir über den Darß (Wir waren ein Jahr nach der Grenzöffnung auf einem Campingplatz in Born) und schauen nochmal den CP-Platz an. Er  heißt heute Regenbogencamp und das Studium der Preisliste lässt uns ganz schnell weiterfahren denn wir müssten hier für eine Übernachtung rund 40 € in der Vorsaison bezahlen. Frei nach dem Motto „Die spinnen die Römer (Ossis)“ geben wir Hackengas und sind schon nach ein paar Dutzend Kilometern auf der Insel Usedom.

 

Die Grenze überschreiten wir in Swinemünde und werden gleich von Straßenbaustellen empfangen. Zwanzig Km/h sind noch zu viel! Den an der Grenze aufgebauten Polenmarkt sparen wir uns da heute (1. Mai) auch in Polen Feiertag und es entsprechend voll ist. Mit einer kostenlosen Fähre (eine Brücke gibt’s nirgendwo) fahren wir Richtung Übernachtungsplatz. Ein Riesenparkplatz im Naturschutzgebiet wo sich auch schon einige Womo`s breitgemacht haben.

 

Der Spaziergang am breiten Ostseestrand ist super. Nur Angelika mault weil es weder Lochsteine noch schöne Muscheln gibt. Auf dem Parkplatz haben wir ein super LTE Netz so dass ich endlich an die Erstellung der Homepage gehen kann. In Deutschland waren es immer nur 2 und 3G Netze welche die Daten immer nur tröpfeln ließen.

 

2019.05.02 (Donnerstag) Es geht weiter nach Stettin

Swinemünde - Fort Gerharda - Wolin - Stettin

Km Abfahrt: 16507

Gef. Km: 106

Uhrzeit Abfahrt: 17:00

Koordinaten:

N53.426095; O14.569577

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Heute wird es spät mit dem loskommen. Den Vormittag und einen Teil vom frühen Nachmittag habe ich damit verbracht unsere Homepage zu aktualisieren. Es war die erste Aktualisierung auf der Reise und so hat es doch ein bisschen länger gedauert. Auch die Funktion „Kommentar abgeben“ habe ich am Ende der Seite eingefügt. Wir freuen uns wenn Ihr Anregungen und Kommentare hinterlasst. Auch Fragen zum Reise könnt ihr stellen und wir werden diese dann schnellst möglichst beantworten.

 

Nachdem dann mein Handwerkzeug wieder gut verstaut war haben wir uns auf den Weg zum „Fort Gerharda“ gemacht um dieses zu besichtigen. In der ehemaligen Ostbatterie ist heute das Küstenschutzmuseum untergebracht, wobei sich Küstenschutz auf die Verteidigung der Stadt Swinemünde bezieht. Es wurde in den Jahren 1856 bis 1859 erbaut und ist mit einem Wassergraben umgeben. Nach dem 2. Weltkrieg wurden hier Russen untergebracht und seid 1962 war es dann ein Lagerhaus. Nachdem es dann vollständig leer stand verfiel es so langsam bis im Jahre 2001 entschieden wurde es für den Tourismus zu nutzen. Als wir dieses am 1.Mai besuchten war hier ganz schön was los (bevor der Regen kam und alle flüchteten).

 

Der angrenzende Leuchtturm ist mit 68 m der höchste Leuchtturm an der polnischen Ostseeküste und sein Licht ist rund 25 km zu sehen.

 

Die Weiterfahrt ins rund 100 km entfernte Stettin war ohne Probleme auf den gut ausgebauten Straßen zu meistern.

 

In Stettin stehen wir an der Marina und können das Wohnmobil nur mit Regenkleidung verlassen, weil ein großes Regengebiet durchzieht.

 

Die Temperaturen gehen ab in den Keller und Nachts sind mal wieder nur 3 bis 5 Grad. Aber morgen soll die Sonne wieder scheinen.

 

2019.05.03. (Freitag) Übernachtung in Santok

Stettin - Wielkopolski - Santok

Km Abfahrt: 16613

Gef. Km: 118

Uhrzeit Abfahrt: 14:00

Koordinaten:

N52.737801; O15.4091

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Tanken

WC Entsorgung


 

In der Nacht pladdert immer mal wieder Regen oder Graupel auf das Dach und lässt uns unruhig schlafen. Erst als dieser nachlässt fallen wir in einen tiefen Schlaf und wachen erst gegen 9 Uhr auf – und draußen scheint die Sonne.

 

Also schnell aufstehen, frisch machen und nach Stettin in die Altstadt. Viel erzählen kann ich hier nicht, aber Wikipedia wird es richten. Schöne Fotos haben wir auch gemacht.

 

Am Nachmittag fahren wir dann weiter, entsorgen unsere Toilette auf einer Autobahnraststätte und fahren dann weiter nach „Zantoch“ oder auf deutsch Santok. Wir stehen hier an einem kleinen Park und haben schon wieder absolute Ruhe auf diesem Platz.

 

Streetart in Stettin

2019.05.04 (Samstag) Wir wollen nach Breslau

Santok – Pomnik – Wahlstadt - Breslau

Km Abfahrt: 16731

Gef. Km: 319

Uhrzeit Abfahrt: 11:30

Koordinaten:

 N51.11001; O17.0436

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Wasserversorgung


 

Es ist eine absolut ruhige Nacht gewesen, nichts hat unsere Träume gestört – halt stopp, eins war; einer der Hausbesitzer hat nachts Briketts auf seinen Ofen geschmissen und der Qualm hat uns fast erstickt. Wir wurden wach und es stank ganz fürchterlich. Das waren aber nicht, wie Ihr vielleicht denken könntet, unsere . . . .

 

Am Morgen scheint die Sonne und wir lassen es gemütlich angehen. Gegen einhalb 12 Uhr machen wir uns dann auf die Reise. Kurz vor Skiezyna ist die Straße wegen Bauarbeiten gesperrt. Die Umleitung ist ausgeschildert, aber nur für Fahrzeuge bis max. 2,5 Tonen erlaubt. Da wir nicht wissen ob es eine Brücke ist die die Begrenzung verursacht fahren wir einen anderen Weg – aber ach du daus, das sind ja 78 km mehr ??? Also umgedreht und mit bibbern durch die Umleitung. Uns kommen Tanklastzüge und dicke LKW entgegen. Es dürfte also keine Probleme geben.

 

Wir fahren auf die Autobahn (Ne hier heißt das „S3“ und ist eine autobahnähnlich ausgebaute 4 spurige Schnellstraße). Relativ neu und ohne Maut zu benutzen. Es fängt leicht an zu regnen aber nach kurzer Zeit geht der Regen in Sturzbäche über. Der Halt an der mit 37 m höchsten Christusstatue der Welt, (die spinnen, die Katholiken) findet im Regen statt und entsprechend mau ist die Fotoausbeute.

 

Weiter Richtung Breslau, aber was ist das, die Autobahn ist zu Ende und es geht in einen riesigen Stau. Wir brauchen eine knappe Stunde bis wir wieder freie Fahrt haben. Entsprechend spät kommen wir in Breslau an und machen es uns auf dem Parkplatz des Radison Hotels zwischen Reisebussen bequem. Es regnet die halbe Nacht und als es aufhört werden wir wach weil die einschläfernde Geräuschkulisse fehlt.

 

2019.05.05 Großstadt reicht uns – wir brauchen Ruhe

Breslau – Olawa – Plaza Lewinie Brzskim

Km Abfahrt: 17050

Gef. Km: 70

Uhrzeit Abfahrt: 11:30

Koordinaten:

N50.743; O17.625299

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Der Regen ist weggezogen und die Sonne scheint verschlafen durch die Wolken! Aber nach wie vor ist es mit 8-10 Grad zu kühl (meinen wir jedenfalls). Also zweiten Pullover an und auf die Fahrräder zur Besichtigung des alten Teils von Breslau. Es wurde viel restauriert und wieder aufgebaut. Es gibt Kirchen ohne Ende (Laut Reiseführer um die 15 sehenswerten!) von der wir uns drei angetan haben. Leider Gottes war in allen Kirchen Gottesdienst (es ist Sonntag und die Polen sind streng gläubig) so dass wir um die Zeremonie nicht zu stören erst mal ein bisschen rumgelaufen sind.

 

Danach sind wir in folgende Kirchen zur Besichtigung gewesen:

- Maria auf dem Sande

- Katharinenkirche

- Kathedrale von Johannes dem Täufer (Breslauer Dom)

 

Auf der Brücke zur Kirche "Maria auf dem Sande" haben wir dann noch unser altes Schloss postiert (sind den Schrott endlich los).

 

Danach noch ein bisschen durch die Innenstadt mit Dutzenden von renovierten Häusern. Die Sonne kommt immer öfter durch und ich glaube das schlimmste vom Wetter ist überstanden.

 

Den Nachmittag haben wir dann noch für das Panorama von Razlawice reserviert. Hier ist ein Gemälde von den Abmessungen 114 x 5 m postiert welches die Schlacht vom 4. April 1794 zeigt. Hier haben die Polen die Russen besiegt. Daumen hoch!

 

Danach fahren wir an die „Plaza“ um ein bisschen auszuspannen. Breslau war ganz schön anstrengend!

 

Kommentare: 1
  • #1

    Danny (Samstag, 04 Mai 2019 11:15)

    Hallo, super Ihr zwei.....nun kann ich immer gucken wo Ihr seid! Die Infos und Bilder zu den Orten finde ich klasse! Liebe Grüße von der Nordsee!