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Algarve und Portugals Landesinnere

Manta Rota - Celorica de Beira

2017.05.25 Manta Roto – Faro - Abufeira - Alvor

 

Km-Stand Abfahrt: 34815      

Uhrzeit Abfahrt:   13.00  Uhr 

      

Route: Manta Roto – Abufeira - Alvor

 

Km-Stand Ankunft: 34942         

Uhrzeit Ankunft:   17.00 Uhr   

 

Übernachtungskoordinaten:       N 37.124973     E  -8.594346  

 

 

Wir haben mal nachgerechnet und festgestellt dass wir spätestens in 4 Wochen wieder zu hause sein müssen. Daher dehnen wir unseren Strandurlaub nicht weiter aus und fahren weiter.

 

Wir schauen uns die roten Felsen an und fahren weiter nach Alvor. Hier soll es direkt am Strand einen schönen Stellplatz geben, wie wir von Leuten erfahren haben, die dort über eine Woche gestanden haben.

 

Der Platz, ist gelinde gesagt, ein Parkplatz und liegt rund 500 Meter vom Wasser entfernt. Am Strand stehen Schirme und Liegen in Reih und Glied und wer über Tag an den Strand will bezahlt 3,00€ per Person zzgl. 2,50 für Miete von Schirm und Liegen.

 

Der kostenlose Strand liegt nochmal 500 m weiter. Morgen fahren wir weiter in Richtung Norden.

 

2017.05.26. Alvor – Sao Marcos de Serra – Ourique – Grandola - Alcacer

 

Km-Stand Abfahrt: 34942      

Uhrzeit Abfahrt:   10.30  Uhr 

      

Route: Alvor – Sao Marcos de Serra – Ourique – Grandola - Alcacer

 

Km-Stand Ankunft: 35125         

Uhrzeit Ankunft:   14.00 Uhr   

 

Übernachtungskoordinaten:       N 38.379637       E  -8.516889

 

 

Wir verlassen Alvor ohne eine Träne im Knopfloch und fahren über die IC-1 in Richtung Norden. Die Straße ist gut ausgebaut und umfährt die Ortschaften.

 

Unterwegs kommen wir durch Gebiete in denen die Storchenpopulation so hoch ist wie bei uns die Spatzenpopulation. In Ermangelung von entsprechenden Nisthilfen wird überall gebaut wo es geht. Selbst Hochspannungsmasten und Schilderbrücken sind von Störchen besetzt.

 

Unser Platz für die Nacht ist ein kleiner Campingplatz in Alcacer. Wir finden in Laufweite einen Lidl und einen großen Supermarkt und frischen unsere Vorräte auf.

 

Es ist etwas abgekühlt (so bei 28°) und so können wir die Nacht mal wieder mit Bettdecke schlafen.

 

Nachdem wir gegen 10 Uhr am 2. Tag aufwachen (es ist endlich Wochenende) und in aller Ruhe frühstücken machen wir uns auf den Weg zur Stadtbesichtigung. Wir nehmen für die Anfahrt die Fahrräder und kommen somit schnell in die Stadt (es geht bergab).

 

Die Ruinen und Restbauten des Kastells sind schon beeindruckend.

 

Runter geht’s in die wunderschöne Altstadt (bergab wird das Fahrrad geschoben, so steil ist es).

 

Wenn nicht überall Autos rumstehen und Antennen auf den Dächern wären, könnte man denken man ist im Mittelalter.´Die Straßenbrücke über den Sado ist aus dem vorletzten Jahrhundert und wird von tausenden Nieten zusammengehalten. Im Gegensatz dazu die neue Fußgängerbrücke, nur modern!

 

Zurück zum Campingplatz geht’s dann erstmal schiebender weise bergauf. Die Temperaturen sind etwas angenehmer geworden (so um die 25 Grad)aber trotzdem ist vorm essen duschen angesagt!

 

2017.05.28. Alcacer – Santa Susanna – Montemor – Abrantes – Tomar - Fatima

 

Km-Stand Abfahrt: 35125      

Uhrzeit Abfahrt:   13.00  Uhr 

      

Route: Alcacer – Santa Susanna – Montemor – Abrantes – Tomar - Fatima

 

Km-Stand Ankunft: 35340         

Uhrzeit Ankunft:   17.00 Uhr   

 

Übernachtungskoordinaten:       N 39.632175     E -8.669338  

 

 

Nachdem wir, mal wieder viel zu spät, endlich aufm Bock sitzen geht’s dann los in den kälteren Norden. Bei Abfahrt gegen 13 Uhr ist es bewölkt und schwülwarm bei 28°.

 

Santa Susanna mit den typischen portugiesischen, blau abgesetzten Häusern ist Zwischenhalt für Fotos. Da wir um die Mittagszeit dort aufschlagen, herrscht eine gespenstige Stille.

 

Dann geht’s auf Landstraßen durch bis Fatima – unterbrochen nur durch einen Halt bei Lidl in Montemar. Man muss es nochmal festhalten! Preise für den Lebensunterhalt sind in Portugal nochmals günstiger als in Spanien. Unser Wocheneinkauf, einschließlich 3 Liter Bag Rotwein, war hier um die 20 Euro.

 

Fatima, Pilgerstätte und durch Papstbesuch berühmt gewordener Ort ist im Bereich der Kirchen mit der 4. größten Kirche der Welt gesegnet. Die Anlage rund um die Kirche ist absolut sehenswert, und damit sich das auch alle Leute anschauen können absolut kostenlos.

 

2017.05.29. Fatima – Rio de Couros -  Freixianda – Panela – Villa Pouca de Beira – Celorica de Beira

 

Km-Stand Abfahrt: 35340      

Uhrzeit Abfahrt:   11.30  Uhr 

      

Route: Fatima – Rio de Couros -  Freixianda – Panela – Villa Pouca de Beira – Celorica de Beira

 

Km-Stand Ankunft: 35589         

Uhrzeit Ankunft:   16.30 Uhr   

 

Übernachtungskoordinaten:       N 40.638748     E -7.388889  

 

 

Sieben Uhr (8 Uhr deutscher Zeit), das erste Mal Glockengeläut. Danach alle viertel Stunde wieder Radau von oben. An Schlaf ist nicht mehr zu denken und so stehen wir nach dem ewig langem acht Uhr Gebimmel der alten Kirche von Fatima (Ist jetzt Messe?) auf.

 

Unser Frühstück haben wir schnell zu uns genommen und das Reisetagebuch ist auch schnell ins Tablet diktiert und mit Fotos versehen.

 

Wir haben uns vorgenommen heute einen riesigen Satz nach Norden zu machen und wollen eigentlich in Santiago de Compostela nächtigen. Der Schreck fährt uns in die Glieder als wir das Ziel ins Navi eingegeben haben. Kürzeste Route 580 km und 13 Stunden Fahrzeit oder schnellste Route mit 890 km und 11,5 Stunden Fahrzeit.

 

Wir entschließen uns für die kürzeste Route und fahren erstmal los. Angelika sucht dann später unser Ziel für die Nacht.

 

Es geht durch die Berge und Elli hat wirklich eine schöne Strecke ausgesucht. Unser Ziel ist dann eine alte Stadt unterhalb einer Festung. Und es ist schon wieder schwülwarm mit 28° und der Stadtrundgang artet in Schwitzerei aus.