Von Prapratno nach Igoumenitsa
2018.07.27. Prapratno - Bucht von Kotor
Heute ist der : 27.07.2018
km Abfahrt: 5343
Km Ankunft: 5478
Zeit Abfahrt: 10:00
Zeit Ankunft: 14:00
Route: Prapratno - Mali Stone - Dubrovnik - Karasovici - Herzeg Novi - Morinj - Naluka Camp
Koordinaten: N42.486795, E18.651420
Die Nacht war wieder stickig und schwül. Als wir morgens aufwachen geht kein Lüftchen in der Bucht. Wir frühstücken, bringen nochmal das Chemieklo weg, und machen uns dann auf den Weg. Wir überlegen ob wir uns noch mal in Stone die Stadt anschauen die wir schon 1985 besucht hatten, um zu sehen was sich geändert hat. Aber wir haben keine Lust bei diesen Temperaturen durch die Stadt zu tigern und auf die Mauer zu klettern.
Also fahren wir direkt auf die Küstenstraße und dann immer weiter in Richtung Süden. Dubrovnik lassen wir links (in Fahrtrichtung rechts) liegen da wir Informationen haben das, wenn Kreuzfahrer im Hafen liegen, die Stadt einfach geschlossen wird und man dann nicht hinein kommt. Zudem ist es verdammt teuer geworden einmal über die Stadtmauer zu laufen. Pro Person wären wir mit 20 € dabei gewesen. Wir beschließen Dubrovnik nur aus der Ferne anzuschauen und es so in Erinnerung zu halten wie wir es vor 33 Jahren mal gesehen haben.
An der Grenze zu Montenegro vertreiben wir uns die Zeit in einem gepflegten Stau. Nach ca. anderthalb Stunden geht es weiter und wir haben überlegt dass wir uns für heute irgendwo an der Bucht von Kotor einen Übernachtungsplatz suchen. Wir landen schließlich im Autocamp Naluka in Morinj.
Wir machen Abends noch einen schönen Spaziergang in den Ort bzw. Strand und schauen ob wir dort einen Bankautomaten finden. Leider sind wir nicht erfolgreich so dass wir den nächsten Tag im nächsten Ort noch mal schauen müssen wo wir Geld herkriegen. In Montenegro gibt es zwar keine Mitgliedschaft zur europäischen Union aber man übt schon mal, indem man den Euro eingeführt hat. In Albanien haben wir gehört soll es möglich sein mit dem Euro zu bezahlen.
2018.07.28. Bucht von Kotor - Shkodra
Heute ist der : 28.07.2018
km Abfahrt: 5478
Km Ankunft: 5618
Zeit Abfahrt: 10:30
Zeit Ankunft: 19:15
Route: Naluka Camp - Kotor -Budva -
Sveti Stefan - Petrovac -
Ulcinj - Shkodra
Koordinaten: N42.043758, E19.488667
Wir werden relativ früh wach da sich auf der dicht am Autocamp liegenden Straße doch einiges an Kraftfahrzeugen tummelt. Es ist diesig und die Temperatur liegt bei knapp 20 Grad. Wir frühstücken und setzen uns dann in Bewegung Richtung Kotor um dort eine kleine Stadtbesichtigung durchzuführen.
Die Fahrt entlang der Bucht ist wirklich empfehlenswert. Wir finden in Kotor direkt am Hafen einen großen Parkplatz wo wir uns für 3 Stunden ein Parkticket holen. In einem Einkaufszentrum ganz in der Nähe können wir am Glücksspielautomat spielen und haben nach Eingabe der richtigen Losnummer auch Glück. Der Automat spuckt etwas aus und zwar in Form von Geldscheinen.
Die Altstadt von Kotor ist sehenswert, von der sich auch die rund 3000 Touristen eines Kreuzfahrers überzeugen. Das es in der Stadt so voll ist ist daher nicht weiter verwunderlich.
Danach geht es weiter in Richtung Albanien. Durch mehrere Staus, komischerweise immer vor Ortschaften, kommen wir erst gegen 19 Uhr in Shkodra auf dem Campingplatz an. Obwohl wir nur 140 km gefahren sind, sind wir heute ganz schön geschafft und sind dementsprechend früh in der Falle verschwunden (man ist schließlich nicht mehr der Jüngste).
2018.07.29 bis 08.02. Shkodra
Wir haben uns es auf dem Campingplatz Legjenda bequem gemacht. Für einen Preis von 20 € die Nacht haben wir alles was wir so brauchen. Es gibt einen schönen Stellplatz mit ausreichend Platz für Liegen, Stühle, Tisch und so weiter, außerdem gibt es einen schönen Pool, Duschen und Waschräume sind auf einer neuestem Stand, und das schönste es gibt ein absolut preiswertes Restaurant welches zum Platz gehört. Wir können auch wieder per WhatsApp telefonieren.
Im Restaurant haben wir die Speisekarte ausprobiert: Hier geht es von einer Pizza Margaretha für 3,90 € (passt nicht auf einen normalen Teller) bis hin zum Steak für 5,80 € und albanisches Bier für 1,25 € der halbe Liter, sowie einen super Rotwein, sowie alles was das Herz sonst noch begehrt und zu einem guten Essen dazugehört.
Vom Campingplatz schaut man direkt auf die Burganlage Die Burg Rozafa ist eine Burgruine am südlichen Rand der Stadt Shkodra.
Wir machen mit dem Fahrrad einen Ausflug in die Stadt (rund 110.000 Einwohner) Die Anfahrt ist etwas problematisch. Wir müssen über eine viel befahrene vierspurige Straße um dann in Richtung des Flusses Buna abzubiegen und auf der Promenade weiterzufahren. Es gibt eine wunderschöne Moschee und eine schöne Fußgängerzone in der viele Geschäfte, Cafes und Kneipen zu besuchen wären.
In Albanien tummeln sich viele Hunde in der Öffentlichkeit. Fast alle Hunde sind gechipt, das heißt sie sind nicht mehr fortpflanzungsfähig. Sie liegen mitten auf der Straße, mitten im Weg, in Schaufenstern und sind absolut träge bei diesen Temperaturen.
Ansonsten haben wir mit unserer Tochter abgemacht dass wir uns auf diesem Campingplatz treffen wollen. Sie ist am 28. Juli in Kiel losgefahren und hat jetzt schon einige Kilometer hinter sich. Wir wollen dann von hier gemeinsam bis nach Athen fahren.
2018.08.03. Shkroda - Himare
Heute ist der : 03.08.2018
km Abfahrt: 5618
Km Ankunft: 5900
Zeit Abfahrt: 10:00
Zeit Ankunft: 18:30
Route: Shkodra - Tereza - Durres - Quark Fier - Vlora - Nashos Camping
Koordinaten: N40.106915, E19.728687
Seit Mittwoch ist unsere Tochter mit Familie auch auf dem Campingplatz in Shkoder. Sie haben sich ein paar Tage von der Fahrt ausgeruht und wir wollen nun weiter zum Campingplatz Nashos welche in der Nähe von Himare liegt.
Gegen 10 Uhr ist alles gepackt und verstaut, wir entsorgen noch mal und fahren dann los Richtung Nashos. Erst als wir unterwegs sind stellen wir fest, dass heute Freitag ist. Die Albaner fahren, als wenn der Teufel hinter ihnen her ist, es wird rechts überholt es wird links überholt, es wird gehupt und gefahren als wenn heute der letzte Tag ihres Lebens ist. Selbst die Bürgersteige sind vor ihren Fahrkünsten nicht sicher. Dass da nichts passiert ist verwunderlich.
Wir fahren über die recht gut ausgebaute Europastraße E762. In Lezha frischen wir in einem örtlichen Supermarkt unsere Vorräte auf weil das Wochenende vor der Tür steht. Irgendwann wird die Schnellstraße dann zur 4 spurigen Autobahnen die wir bis Tumanë fahren um dann nach Durrës abzubiegen. Es geht über Quark Fier Richtung Vlora und dann langsam bergauf um in das Cika Gebirge zu fahren. Der Scheitelpunkt der gut ausgebauten Paßstraße liegt auf ca 2400m und temperaturmäßig eher in Norwegen. Bergab fahren wir dann mehr im zweiten als im dritten Gang, nicht um die schöne Aussicht zu genießen, sondern weil eine Spitzkehre nach der anderen kommt.
Als wir die Küste erreichen haben wir noch ca 25 km bis zum Campingplatz zu fahren welche wir in kurzer Zeit zurücklegen.
2018.08.04. Himare - Igoumenitsa
Heute ist der : 04.08.2018
km Abfahrt: 5900
Km Ankunft: 6025
Zeit Abfahrt: 13:00
Zeit Ankunft: 18:15
Route: Nashos Camping - Hlmare - Lukova - Saranda - Xarre -
Sagrada - Igoumenitsa
Koordinaten: N40.106915, E19.728687
Nachos im www als das Non-Plus-Ultra eines Campingplatzes beschrieben entpuppt sich als eine Katastrophe. Der Platz selber ist schmutzig und am Morgen stellen wir fest dass die Duschen nicht richtig funktionieren und dass die Toiletten zugeschissen sind. Zudem kehrt auf dem Platz erst gegen ein Uhr nachts Ruhe ein da verschiedenen Jugendgruppen es mit dem ruhig sein nicht so haben. Für uns ist schleierhaft wer diesen Platz als Familiencampingplatz ausgelobt hat.
Daher beschließen wir beim Frühstück heute noch nach Griechenland weiterzufahren und uns dann ein paar Tage richtig schön auf einem schönen Campingplatz mit einem schönen Strand auszuruhen. Gegen 13 Uhr machen wir uns dann auf den Weg Richtung Igoumenitsa. Wir fahren entlang der Küste über Saranda um dann bei Konispol über die albanisch/griechische Grenze zu fahren.
In Sagiada stehen wir dann in Griechenland das erste Mal im Stau. Ein zu schneller Pkw wurde aus der Kurve getragen und knallte in den Gegenverkehr. Sowas hatten wir eigentlich eher in Albanien erwartet aber anscheinend wird in Griechenland auch nicht besser gefahren.
Gott sei Dank ist niemanden etwas passiert. Wir drehen um und fahren über Wirtschaftswege an der Unfallstelle vorbei um dann nach kurzer Zeit in Igoumenitsa auf den Campingplatz Drepano zu fahren.
































































