Port Beni (Pleubian) - Westküste
2017.06.13. Port Beni - Laneros - Hillion
Km-Stand Abfahrt: 38300
Uhrzeit Abfahrt: 11.45 Uhr
Route: Port Beni (Pleubian) – Laneros - Hillion
Km-Stand Ankunft: 38396
Uhrzeit Ankunft: 16.30 Uhr
Übernachtungskoordinaten: N 48.531343 E -2.663634
Die Ruhe auf unserem Stellplatz ließ uns mal wieder bis kurz nach neun schlafen. Mit dem Frühstück ohne Highlights sind wir schnell fertig und der Bericht vom Vortag ist auch schnell ins Tablet diktiert.
Wir fahren nach Laneros um die einzige bretonische Wiskibrennerei zu besichtigen. Pech gehabt, Besichtigung erst ab 15.6. und selbst der fabrikeigene Shop ist noch geschlossen.
Danach machen wir uns dann auf den Weg zu unserer heutigen Übernachtungsstelle, ein Parkplatz an einer großen Bucht, um noch ein paar Stunden Sonne zu tanken. Schon wieder Pech gehabt. Es ist bewölkt. Wir machen einen Spaziergang in der Sandbucht und können erst zwei Stunden später in die Sonne. Naja, auch gut!
2017.06.14. Hillion - Dives sur mer
Km-Stand Abfahrt: 38396
Uhrzeit Abfahrt: 11.45 Uhr
Route: Hillion – Dives sur mer
Km-Stand Ankunft: 38639
Uhrzeit Ankunft: 16.30 Uhr
Übernachtungskoordinaten: N 49.289987 E -0.103950
Die Nacht war ruhig, nur die Brandung des 50 Meter tiefer liegenden Atlantik ist durch die geöffneten Luken zu hören.
Nach dem Frühstück ist uns noch nicht ganz klar wie es weitergehen soll, aber wir werden erstmal Richtung Nord - Nord – Ost einschlagen.
Über die hier komischerweise kostenfreie Autobahn geht es flott zur Sache. Die knapp 250 km legen wir mit Pause und Tankstop bei einem Schnitt von 90 km/h zurück.
In Dives sur mere ist der 1. Platz voll belegt (Gott sei dank!) denn der zweite Stellplatz ist wesentlich ruhiger und liegt auch viel schöner.
Es ist wieder brütig warm, so um die 32°, aber trotzdem machen wir uns zu fu? Auf den Weg zum örtlichen Lidl um unsere Vorräte ein letztes mal etwas aufzufrischen.
Mit dabei ist ein süffiger, französischer Roter den wir Abends dann gleich vernaschen.
2017.06.15. Dives sur mer – Le Havre – Abbeville - Merlimont
Km-Stand Abfahrt: 38936
Uhrzeit Abfahrt: 11.30 Uhr
Route: Dives sur mer – Le Havre – Abbeville - Merlimont
Km-Stand Ankunft: 38785
Uhrzeit Ankunft: 16.30 Uhr
Übernachtungskoordinaten: N 50.460243 E 1.580282
Irgendwie war das wohl etwas viel von dem Roten. Zu mindestens haben wir geschlafen wie die Murmeltiere und sind morgens ganz schön fertig. Das lag aber wohl an der Wärme, die auch nachts nicht verschwinden wollte.
Also ganz ruhig frühstücken, noch ein bisschen frische Luft schnappen und dann so langsam Richtung Heimat. Durch Le Havre durch ist es unschön zu fahren, lauter Umleitungen und immer wieder Beschränkungen. Oft in der Breite, aber auch vom Gewicht her. Hinter Le Havre geht’s dann durch ein großes Naturschutzgebiet (La Haye de Routot). Die Strecke sind wir in 2015 in umgekehrter Richtung gefahren.
Am frühen Nachmittag sind wir dann in Merlimont. Der Seitenstreifen der Straße (hier sollen Stellplätze sein) ist total mit Womos zugeparkt. Ist halt direkt in den Dünen! Wir fahren in den Ort und stehen die Nacht auf einem abgeteilten Parkplatz direkt an einem geschützten Dünengelände. Wir machen noch eine kleine Ortsbesichtigung und stellen fest das hier im Kaff noch nicht viele Turis sind. Gut so.
2017.06.16. Merlimont – Calais – Brügge (NL) – Gent – Antwerpen – Breda – Herzogenbosch - Nijmegen - Kleve
Km-Stand Abfahrt: 38785
Uhrzeit Abfahrt: 10.00 Uhr
Route: Merlimont – Calais – Brügge (NL) – Gent – Antwerpen – Breda – Herzogenbosch - Nijmegen - Kleve
Km-Stand Ankunft: 39301
Uhrzeit Ankunft: 19.30 Uhr
Übernachtungskoordinaten: N 51.789023 E 6.147754
Es ist frischer geworden (zu mindestens Nachts) und so kann man wieder ohne schwitzen träumen. Gegen 8:30 stehen wir auf und beraten beim Frühstück was wir heute machen wollen.
Ziel soll Brügge sein wo wir ein bisschen die Stadt unsicher machen wollen. Gegen 13 Uhr fahren wir dann ziemlich entmutigt durch Brügge, von einem Stellplatz zum Anderen – mit der Erleuchtung, dass heute Freitag ist und alle Holländer die Stellplätze fürs Wochenende besetzt haben. Schöne Sch…
Also weiter Richtung Deutschland, vielleicht ergibt sich auf der Strecke ja noch eine Möglichkeit, Gent z.B. oder Antwerpen. Gent umgehen wir und in der Nähe von Zwijndrecht machen wir eine Pause um weiter zu beraten wo wir heute nächtigen. Wir beschließen irgendwo hinter Antwerpen von der Autobahn abzufahren und uns einen netten Platz zu suchen. Aber 1.tens kommt es anders und 2.tens als man denkt. Bevor wir den Autobahnring von Antwerpen durch sind (kilometerlanger 3-spuriger Stau) entschließen wir uns heute noch den Sprung nach Deutschland zu wagen. Angelika hat einen Platz in Kleve ausfindig gemacht, wo wir auch ver- und entsorgen können.
Als wir dort gegen 19.30 ankommen trifft uns der Schlag, Cirka 50 Stellplätze und alle (bis auf einen) von der großen Campingnation belegt. Da wir heute über 500 km gefahren sind relaxen wir vor der Flimmerkiste und gehen früh zu Bett. Das rumpeln der direkt am Platz vorbeifahrenden Züge wiegt uns sanft in den Schlaf.
2017.06.17. Kleve - Münster - Oldenburg - Bremen - Elbefähre - Westküste
Km-Stand Abfahrt: 39301
Uhrzeit Abfahrt: 10.00 Uhr
Route: Kleve - Münster - Oldenburg - Bremen - Elbefähre - Westküste
Km-Stand Ankunft: 39784
Uhrzeit Ankunft: 18.40 Uhr
Die letzte Übernachtung findet bei uns sehr verträglichen Temperaturen statt. Fast kann man schon wieder die dicken Decken rausholen (die liegen aber zuhause)
Wir nehmen unser Standardfrühstück zu uns und nach dem 3. ten Becher Kaffee sind wir für die letzte Etappe gerüstet. Wir entsorgen nochmal und füllen nur etwas Frischwasser nach um über den Tag zu kommen. Auch füllen wir den Tank mit heimischem Diesel.
Dann geht es los Richtung Heimat. Bis Münster fahren wir über gut ausgebaute Bundesstraßen um dann den Rest der Strecke über die Autobahn zu fahren. Aber schon am Dreieck Ahlhorner Heide müssen wir umdisponieren. Kilometerlanger Stau auf der A1 vor Bremen lässt uns über Oldenburg und dann direkt durch Bremen fahren. Ziel ist erstmal die Fähre Wischhafen - Glückstadt.
Wir brauchen nicht lange auf die Fähre warten und melden uns zuhause zum Abendbrot an. Gegen sieben Uhr stehen wir dann endlich an unserem angestammten Platz.
Der Abend wird lang, denn es gibt mal wieder viel zu erzählen.



















