Irgendwann am frühen Morgen hört es auf zu regnen. Es ist auf einmal so still im Womo dass man aufwacht und sich fragt " da fehlt doch was?". Wir schlafen wieder ein und wachen erst wieder gegen neun Uhr auf.
Nach dem Frühstück machen wir eine Wanderung durch das Naturreservat um endlich diese verflixten Elche vor die Linse zu bekommen. Aber wieder nichts, nur lautloser, dampfender Urwald denn inzwischen ist es richtig warm geworden. Als wir zurück sind müssen wir uns dann erstmal duschen!
Wir fahren weiter nach Trollhättan um gegen 15.00 das Spektakel des "wasserablassens" zu sehen. Es werden verschiedene Stauwehre geöffnet und rund 10 Minuten lang fließen in jeder Sekunde unter ohrenbetäubenden Lärm rund 300.000 Liter Wasser aus dem aufgestauten Fluss ab. Mal kurz nachgerechnet, mit dem Wasser einer Sekunde komme ich zu Hause rund 2 1/2 Jahre aus. Was für eine Verschwendung, und das nur zur Touristenbelustigung.
Ein Stück weiter flussabwärts schauen wir uns noch die alten und neuen (die haben immerhin dieses Jahr hundertjährigen Geburtstag) Schleusenanlagen an. In der neuen Schleuse wird gerade eine Segelyacht über 5 Kammern auf das Niveau des Vänern gebracht. Hier werden 100 tausende Kubikmeter von Wasser bewegt um die Höhendifferenz zu bewältigen! Und das alles wegen dieser kleinen Yacht.
Die Nacht bleiben wir hier auf dem Parkplatz, denn heute haben wir unser Soll erfüllt. Der Schrittzähler auf dem Smartphone zeigt immerhin fast 20.000 gelaufene Schritte an und das Abendbrot haben wir uns redlich verdient.


















