Montag 8. Juni:
Die Nacht war o.k. auch wenn ab morgens 6.00 Uhr immer wieder Verrückte mit dem Motorrad durch die Straße donnern mussten. Aber so ist es halt auf kostenlosen Stellplätzen bei Ex-Arbeitskollegen.
Nach Frühstück - mit köstlichem, frischem deutschem Schwarzbrot - bei Helga und Jürgen geht es zur Fiat Werkstatt in Völklingen. Dieselverlust am Kraftstofffilter - so die Diagnose des Experten. Hoffentlich kein Haarriss am Gehäuse denn dann wirds teuer. Zum Ausbau des Filters nimmt der Monteur das halbe Auto auseinander - Zierbleche oberhalb und unterhalb des Scheinwerfers raus, Lampeneinsatz komplett entfernen und dann sehen wir die Bescherung. Eine Dichtung? unter dem Deckel des UFI Filters (Made in Italia) ist nicht dicht. Der Monteur baut alles aus und verschwindet für eine knappe 1/4 Stunde in der Werkstatt und bringt den Filter auf Vordermann. Danach Einbau und Probelauf - alles dicht und ok! Schnell noch 106 € löhnen und Angelika bei Helga abholen.
Abfahrt Richtung Heimat. Besuch in St. Ingbert. Hier sind einige Ex Arbeitskollegen untergekommen und bieten den Gelben und den Roten ordentlich Paroli. Gegen 15.00 Uhr fahren wir weiter - zunächst Richtung Groß-Gerau. Angelika findet einen Stellplatz in Oppenheim (wir sind in Deutschland es kostet wieder Geld) wo wir die Nacht verbringen.
Dienstag 9. Juni:
Nach einer ruhigen Nacht lärmen ab ca. 7:30 Uhr auf dem direkt am Stellplatz angrenzenden Verkehrsübungsplatz Kinder und üben für Ihren Fahrradführerschein. Wieder mal V+E und dann ab Richtung Groß Gerau.
Der auf Teleco spezialisierte Bosch Dienst überprüft unsere SAT Antenne (es gab ab und zu Probleme) und fummelt hier an den Kabeln und bringt ein neues Verbindungskabel zwischen Bedieneinheit und Motorsteuerung der SAT Antenne an. Einschalten, Antenne dreht mehrfach um die eigene Achse regelt sich ein und funktioniert wieder einwandfrei. Bin gespannt wie lange.
Es geht auf die Autobahn Richtung Frankfurt. Am Frankfurter Kreuz lässt uns Elli Richtung Offenbach/Hanau fahren und dann Richtung Fulda. Ungewohnt aber später hören wir im Radio (endlich wieder auf deutsch) dass es auf der anderen Strecke einen schweren Unfall gegeben hat und eine Vollsperrung über mehrere Stunden anstand. Elli sei Dank für die Umleitung. Nachdem wir bei Fulda auf die A7 geleitet werden beschließe ich die Kasseler Berge zu umgehen und fahre die Bundesstraße 27 Richtung Göttingen.
Angelika hat einen kostenlosen Stellplatz gefunden! Auf dem Parkplatz des Hotels und der Gaststätte Sauer in Bockenem am Harz gibt es - direkt neben der Hufeisenwurfanlage - Park- und Übernachtungsmöglichkeiten für bis zu 20 WoMo`s. Wir nehmen das Angebot an und gehen als Gegenleistung abends schön essen. Gut, reichlich und zu einem annehmbaren Preis. Halt eine gut gehende Kneipe in der sehr viele Fernfahrer essen. Und bekanntlich sind die immer hungrig und geben von Ihren Spesen so wenig wie möglich aus.
Mittwoch:
Am Mittwoch geht es dann auf zur letzten Etappe zurück nach Dithmarschen. Wir wollen nicht nur Autobahn fahren und so geht es von Bockenem über die A7 und A39 Richtung Braunschweig. Von hier weiter über die Bundesstraße 4 Richtung Lüneburg. Von da nehmen wir wieder die A39 dann A7/A23 Richtung Heide. Gegen 17:00 Uhr hat uns die Heimat wieder.
Fazit:
Schön aber teilweise auch sportlich anstrengend.
Rund 400 km Fahrrad gefahren in 25 Stunden
Genau 5624 km Womo gefahren in rund 125 Stunden (Mit Stau´s)
und so um die ???? km bei Stadt-, Schloß-, Museums-, Berg-, und anderen Besichtigungen in ungezählten Stunden.
Wir machen sowas wieder - stellt euch schonmal drauf ein!
Im Hof, vor der Hufeisenwurfanlage, kostenlose Stellplätze für WoMos
GPS N 52.0024791 E 10.133894
Im Wirtshaus Sauer kann man gut essen