Sonntag ohne Ei und Kirchenglocken. Das Dorf in dem wir übernachtet haben hatte keine Kirche und die Eier hatten wir im Supermarkt vergessen.
Nach kurzer Fahrt ist Villandry erreicht. Für einen Sonntag ist hier recht wenig los. Die Franzosen haben wohl im Moment keine Ferien und das Sonnenwetter macht eine kleine Pause. Ideal um sich in den alten Gemäuern von Schloss Villandry umzusehen. Es ist schon überwältigend was die Erbauer um 1536 schon für Ideen hatten und in welchem Prunk gebaut wurde.
Hinzu kommt ein riesiger Garten mit einer streng angewandten Symmetrie. Es gibt alleine 1015 Linden die von vier Gärtnern in Fasson gehalten werden. Auch sind einige Gärtner mit dem Schnitt und der Pflege von 52 Kilometern Buchsbaumhecke beschäftigt und wer die 115000 Pflanzen in die Erde bringt die jedes Jahr für neue Blühorgien sorgen steht nirgends geschrieben. Zum Glück braucht sich niemand ums wässern kümmern, dies geschieht vollautomatisch und wird von mehreren Computern gesteuert.
Auf jeden Fall muss man das gesehen haben. Fotos geben nur einen kleinen Eindruck wieder.
Heute Nacht bleiben wir auf dem Parkplatz am Schloss - wie sehr viele Parkplätze in Frankreich kostenlos - stehen um dann Morgen zu entscheiden wohin es dann gehen wird. V&E ist hier ebenfalls möglich. Frischwasser und Strom gegen einen kleinen Obolus.
Auf dem Parkplatz vom Schloß kann man übernachten. Praktisch.
GPS: N 47.341250 E 0.510159
Frische Blumen in allen Schattierungen - drinnen und draußen!













