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Ascain - La Rhune - Oloron Sainte Marie

 

Das mit dem früh aufstehen klappt also auch im Urlaub. Um kurz vor 9 Uhr sind wir an der Talstation als Zweite in der Schlange zur Kasse und um 1/2 10 Uhr auf dem Weg zum Gipfel. Das Wetter spielt auch mit; wir haben einen leichten Dunstschleier aber zunächst blauen Himmel. Die bald 100 Jahre alte Schweizer Technik der Bahn funktioniert wie immer und alle 1/2 Stunde werden rund 300 Leute auf den Gipfel entlassen.

 

Wunderbar ist die Aussicht und der Mocca schmeckt da oben genauso gut wie im WoMo. Als wir gegen 13 Uhr wieder unten ankommen stehen hunderte von Leuten am Bahnsteig und wollen nach oben. Na, dann man viel Spass :-( .

 

Wir machen uns vom Acker - ne Parkplatz und fahren ins Tal um was zu essen und die weitere Route festzulegen.

 

Es geht weiter über Ainhoa und Navarrenz nach Oloron Ste Marie wo wir mitten in der Stadt auf einem Parkplatz am Fluss kostenlos nächtigen werden. Der Abendspaziergang durch die Stadt zeigt noch einige schöne Details und macht richtig Hunger.

 

Der Hunger wird jetzt schnell gestillt. Einem Busfahrer vom Nachbarstellplatz helfen wir mit Strom für seinen IPad aus und kommen so richtig schön ins quatschen.  Und der Rotwein schmeckt auch schon wieder.

 

Der Stellplatz in Oloron-Sainte-Marie mitten in der Stadt

GPS  N 43.183920  E -0,608332

 

Willy ist auch schon wieder dabei und wartet auf Input


 

Die Chemin de Fer de la Rhune (auch als “Train de la Rhune” oder “Petit train de la Rhune” bezeichnet) ist eine mit Drehstrom von 3 kV und 50 Hz gespeiste Zahnradbahn mit zweipoliger Oberleitung im Westen der Pyrenäen. Sie führt vom Pass Col de Saint Ignace (169 m) auf den Berg La Rhune (910 m). Die Bahn gehört dem Département des Pyrénées-Atlantiques und wird betrieben vom Établissement public des stations d’altitude (EPSA) Der erste Abschnitt der Bahn wurde am 25. April und der zweite am 30. Juni 1924, von der Société des Voies Ferrées Départementales du Midi (VFDM), eröffnet und führt zur 905 Meter hohen Bergstation beim Gipfel des Berges. Der Bau der Strecke wurde vor dem Ersten Weltkrieg begonnen, die Fahrzeuge wurden 1914 geliefert. 1935 bis 37 stellte die VFDM ihr ganzes Netz ein, nur die Zahnradbahn blieb übrig, nun aber als isolierte Bahnstrecke. Daher musste eine Werkstätte gebaut werden. Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten musste eine Zuggarnitur 1938 an die Bergbahn Luchon–Superbagnères verkauft werden. Während des Zweiten Weltkrieges musste der reguläre Betrieb eingestellt werden, einzig Versorgungsfahrten zum strategisch wichtigen Gipfel wurden durchgeführt, nachdem die deutsche Besatzungsmacht dort eine Radarstation eingerichtet hatte. Nach Ende des Krieges stieg der Verkehr wieder an und 1972/79 wurde diverses Rollmaterial von der oben genannten Bergbahn (zurück-)erworben, darunter auch der 1938 verkaufte dritte Zug.[1] Konzessionärin von 1989 bis 1995 war die Société Hydroélectrique du Midi (SHEM). 1996 ließ die zu Veolia Transport gehörende CFTA, welche 1995–2012 Betreiberin der Bahn war, auf Untergestellen der Zahnradbahn von Luchon nach Superbagnères zwei Wagen für einen vierten Zug neu aufbauen. Die Durchschnittsgeschwindigkeit der Bahn beträgt 8 km/h, und sie legt die 4,2 Kilometer lange Strecke in rund 35 Minuten zurück. Sie ist ausschließlich im Sommer in Betrieb und fährt bei Bedarf halbstündlich. Im Winter werden lediglich Versorgungsfahrten für die Fernsehstation auf dem Gipfel durchgeführt. (Quelle Wikipedia)

 

Eine Fahrt auf den Grenzberg La Rhune

Oloron Ste Marie